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Außerhalb der Veranstaltungen: vom 30.03.2024 bis 26.10.2024 samstags von 10:00-17:00 Uhr.
Weitere Informationen gibt es hier.
06.-07.07.2024: Sommerdampf

Aktuelles

12.02.2023: Winterarbeiten im Lokschuppen

Trotz der recht kühlen Witterung gehen die Arbeiten an unseren Fahrzeugen und am Gebäude weiter. So sind einige Kleinigkeiten an unseren Dampflokomotiven zu erledigen. Im Rahmen der normalen Wartung haben wir vor einiger Zeit die Kessel ausgewaschen. Am vergangenen Wochenende wurden die sogenannten Waschlukenpilze gereinigt und wieder eingesetzt. Davon gibt es ungefähr ein bis zwei Dutzend an unterschiedlichen Stellen des Kessels, je nach Größe des Kessels. Durch diese kleinen Öffnungen werden mittels eines starken Wasserstrahls Kalkreste aus den Kesseln gespült.


Außerdem wurden die Entwässerungsventile der Dampfzylinder bei Dampflok 50 3570 ausgebaut und gereinigt.

Beim letzten Aufdampfen der Dampflok 01 509 haben wir zudem festgestellt, dass das Umstellventil für die Dampfheizung an unser Dampflok 50 3570 nicht mehr ordnungsgemäß arbeitete. Es dient dazu, den Dampf aus dem Kessel der Lokomotive entweder an das eine oder andere Ende der Lok zu leiten, um dort an die Heizleitung von Personenwagen angeschlossen zu werden. Unser Ventil ließ aber Dampf in beide Richtungen strömen und wir mussten nun die Ursache erforschen. Dazu wurde das Ventil ausgebaut und zerlegt. Zum Glück hatten nur Kalkablagerungen an den Dichtflächen zu der Störung geführt.



Mit großer Freude warten wir schon auf etwas wärmeres Wetter. Dann soll die 50 3570 nämlich neu lackiert werden. Wir haben schon die Farbe bekommen, damit wir sofort beginnen können, wenn die Temperaturen steigen. Dem Malerbetrieb Thorsten Sandmann GmbH aus Cumlosen möchten wir an dieser Stelle für die großzügige Unterstützung danken.

Etwas Liebe brauchte auch die Vorglühanlage an unserem Schienenlastwagen. Das Fahrzeug bekam neue Glühkerzen und Kabel spendiert. Und siehe da: Wie man an dem rotglühenden Glühfaden erkennt, funktioniert es wieder einwandfrei.


Auch eine unserer Dieselloks der Baureihe V22 brauchte etwas Zuwendung. Hier mussten neuen Keilriemen zwischen Getriebe und Kompressor eingebaut werden, weil die alten stark abgenutzt waren.

Auch das nächste Fahrzeugprojekt zeichnet sich schon ab. Da unser bisheriger Bagger vor einiger Zeit einen Getriebeschaden erlitten hatte, haben wir uns dazu entschieden, den Reservebagger der Baureihe Fortschritt T174/II wieder zum Leben zu bringen. Am vergangenen Wochenende haben wir ihn schleppfähig gemacht, damit er in Kürze in unsere Werkstatthalle geschoben werden kann

Auch am Lokschuppengebäude tut sich einiges. Vor einigen Wochen haben wir den ehemaligen Umkleideraum und die dazugehörigen Sozialräume am südlichen Lokschuppengiebel wieder in Besitz nehmen können. Diese Räume waren in den letzten Jahren anderweitig genutzt. Hier sollen nun ein großer und ein kleiner Ausstellungsraum entstehen. Außerdem wird ein neuer Übernachtungsraum mit Toilette und Waschgelegenheit eingerichtet. Die Arbeiten sind bereits weit fortgeschritten. Es wurden energiesparende Lampen angebracht und der große Ausstellungsraum ist bereits gestrichen.




Auch um die Einrichtung der Ausstellungsräume haben wir uns bereits gekümmert. Hier konnten große und beleuchtbare Vitrinen aus dem Deutschen Technikmuseum in Berlin übernommen werden. Sie sind zwar schon vor Ort in Wittenberge, warten aber noch auf den schweißtreibenden Transport in die neuen Ausstellungsräume. Der alte Ausstellungsraum im Erdgeschoss im Südgiebel wird übrigens Archiv werden.


Aus gegebenem Anlass werfen wir heute auch einmal einen Blick über unseren Zaun in die nähere Umgebung. Zumindest aus Sicht von uns Eisenbahnfreunden müssen wir hier über zwei traurige Ereignisse berichten:
Bereits Ende letzten Jahres wurde der Lokschuppen am Bahnhof Pritzwalk abgerissen. Leider gab es keine Nutzungsmöglichkeiten für das Gebäude aus der Gründerzeit der Eisenbahn. Hier zwei Bilder vom Abriss:


Zu unserem großen Bedauern wird derzeit auch die Nebenbahnstrecke von Pritzwalk nach Putlitz abgerissen. Auf den folgenden Bildern erkennt man den ehemaligen Haltepunkt Kuhbier, den Haltepunkt Jacobsdorf und den Haltepunkt Laaske, wo am vergangenen Freitag der Abrissbagger Pause machte.


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